Unser Ziel: Zerbrochene Kinderseelen heilen

Deutschland - auch ein Land der Opfer

Wir müssen nicht weit reisen, um Opfern der Kinderprostitution zu begegnen. "Deutschland ist nicht nur ein Land der Täter, sondern auch ein Land der Opfer.", schreibt Christoph Metzelder in dem Buch "Das zerbrochene Paradies".

Looks e.V. Köln

Looks e.V. hat zum Ziel, die gesundheitliche und psychosoziale Situation von männlichen Prostituierten zu verbessern. Dazu arbeitet der Verein unter anderem auch mit minderjährigen Prostituierten in Köln.

Mit Looks.e.V ist auch eine Informationskampagne in Vorbereitung, mit der wir besonders gefährdete Jugendliche auf die Folgen der Prostitution aufmerksam machen wollen. Selbst wenn der Einstieg nicht durch den Beschaffungsdruck bei Drogenabhängigkeit besteht, sondern 'freiwillig', so erleiden die meisten Jugendlichen doch die gleichen psychischen und körperlichen Schäden, wie zur Prostitution gezwungene Kinder und Jugendliche. Und die Freier dieser Minderjährigen bleiben auch in diesem Fall kriminelle und menschenverachtende Täter.

Josch Henke, Streetworker 
Josch Henke, Streetworker

 
Sabine Reinke, Geschäftsführerin

Kontakt:
Looks e.V. Köln
Pipinstraße 7
50667 Köln
Tel./Fax: 0221 / 2405650
Email: info@looks-ev.de
http://www.looks-ev.org

 

Sub/Way Berlin e.V.

Zielgruppe
-
Jungen und junge Männer, die von sexueller Ausbeutung und Gewalt betroffen sind.
- Menschen aus dem Umfeld von betroffenen Jungen.

Ziele
- Schutz von Jungen vor sexueller Ausbeutung und Gewalt
- Jungen zu befähigen, sich gegen sexuelle Ausbeutung und Gewalt zu wehren
- Junge, die auf der Straße und in der Prostitutionsszene leben, durch schnelle und konkrete Hilfe aufzufangen
- Umfassende qualifizierte und nachhaltige Hilfe für diese Jungen zu organisieren
- Prävention in Bezug auf sexuell übertragbare Infektionen, HIV und Hepatiden

Angebote:
subway - Projekt für Jungen, die unterwegs sind und anschaffen
- Streetwork an Orten männlicher Prostitution
- Anlaufstelle als Schutzraum für Jungen mit Erstversorgung, BEratung, ärztlicher Sprechstunde und Ruhemöglichkeiten
- Intensive Einzelfallarbeit, Begleitung zu Ämtern, Unterstützung bei Beschaffung von Wohnraum, Ausbildungspltäzen und Arbeitsmöglichkeiten
- Arbeit mit Migranten, Beratung zu ausländerrechtlichen Fragen
- Öffentlichkeitsarbeit

berliner jungs - Prävention von pädosexuellen Übergriffen im öffentlichen und halböffentlichen Raum ("Wir sind da, wo es passiert!")
- Vor-Ort-Aktionen an Orten der Kontaktaufnahme von Pädosexuellen zu Jungen (einkaufszentren, Schwimmbäder, öffentliche Plätze, Schulen)
- Interaktives Präventionsprogramm "Verführerschein ©"
- Beratung von Jungen und Menschen aus dem Umfeld betroffener und gefährdeter Jungen
- Flexible Einzelfallhilfe nach §35 KJHG
- Traumafachberatung
- Veranstaltungen für professionelle Herlfer (Multiplikatorenschulung)
- Öffentlichkeitsarbeit

tag + nacht - Intensive sozialpädagogische Betreuung für Jungen, die sexuelle Ausbeutung und Gewalt erlebt haben
- Betreuung nach §35 KJHG
- Zwei Plätze in einer Wohnung

Kontakt:

SUB/WAY berlin e.V.
Nollendorfstraße 31
10777 Berlin
http://www.subway-berlin.org

subway und tag+nacht
Nollendorfstraße 31
10777 Berlin
Tel: 030 / 2155759
Fax: 030 / 21756049
Email: info@subway-berlin.org

berliner jungs
Nollendorfstraße 31
10777 Berlin
Tel: 030 / 23633983
Fax: 030 / 21756049
Email: info@jungen-netz.de

 

"Power Kids", Datteln

Die ärztlichen Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern in Datteln leistet seit nunmehr 18 Jahren Hilfe für Kinder und Familien bei Vernachlässigung, seelischer, körperlicher und sexueller Misshandlung. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Kinderklinik, Ärzten, Jugendämtern, Schulen, Kindergärten und Familien ist eine schnelle, unbürokratische und auch anonyme Hilfe möglich.

Durch die Finanzierung von zusätzlichen Personalkosten ermöglichen wir die Durchführung des Präventionsprogramms „Power-Kids“. Gleichzeitig wird durch die finanzielle Unterstützung das Beratungsangebot ausgeweitet, damit Wartezeiten vermieden werden.

Kontakt: Ärztliche Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern e.V. , 45711 Datteln

(roterkeil Senden, Oktober 2007)

"Leben Lernen", Ottmarsbocholt

In der Außenwohngruppe des evgl. Kinderheimes Herne/Wanne-Eickel leben schwersttraumatisierte (mit sexuellen Missbrauchserfahrungen).Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre. Die Jugendlichen werden in Kleingruppen intensiv betreut und an die Selbstständigkeit und ein eigenständiges Leben herangeführt.

roterkeil.net finanzierte ein Gewächshaus für den großen Garten. Die Arbeit im Gewächshaus vermittelt den Kindern und Jugendlichen handwerkliche Fähigkeiten und lässt sie den Erfolg Ihrer Arbeit täglich sehen und erleben.

(roterkeil Senden, Oktober 2007)

Reittherapie für Pflegefamilien

Der VSE, Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen, unterstützt Pflegefamilien in Nordrhein-Westfalen. .

roterkeil.net finanziert Reittherapien für Pflegekinder und deren Pflegefamilien. Schwer traumatisierte Kinder (auch durch sexuellen Missbrauch) finden in Pflegefamilien ein neues Zuhause. Die Integration in die Familie und der Aufbau von Vertrauen zueinander ist mit vielerlei Schwierigkeiten verbunden. Die Reittherapie unterstützt das Zusammenfinden zu einer Familie.

(roterkeil Senden, Oktober 2007)

Kinderschutzbund, Ortsverein Münster
„Gemeinsam für eine Zukunft für Kinder“

Um die sinnvolle Präventionsarbeit des Kinderschutzbundes durch verschiedene Projekte langfristig zu gewährleisten, finanziert roterkeil.net eine männliche Honorarkraft zur Mitarbeit in Schulprojekten.

(roterkeil Senden, Oktober 2007)

Roadrunner, Essen

Mobile Beratung und Streetwork für Kinder und Jugendliche
Seit einigen Jahren wird in der Öffentlichkeit das zunehmende Phänomen der "Straßenkinder" in den deutschen Großstädten diskutiert. Die Verwendung des Begriffes "Straßenkinder" ist fachlich und politisch umstritten, da er sofort Lebenssituationen von Kindern in Südamerika und Osteuropa assoziieren lässt. Unbestritten ist in dieser Debatte inzwischen die Zunahme der Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die sich von den üblichen Sozialisationsinstanzen wie Familie, Jugendhilfe, Schule und Ausbildung abwenden. Sie orientieren sich an einem Leben auf der Straße und an Straßenszenen. Damit einher geht in der Regel ein steigender Suchtmittelkonsum gekoppelt an Prostitution und delinquente Verhaltensweisen.

Zielgruppe
Roadrunner richtet sich an Kinder und Jugendliche in Essen, die ihren Lebensmittelpunkt auf die Straße verlegt haben oder dabei sind, sich an einem Leben auf der Straße zu orientieren. Es sollen in erster Linie Minderjährige mit dem Angebot erreicht werden. Da sich diese Kinder und Jugendlichen häufig in altersgemischten Gruppen aufhalten wurde das Angebot auf Jugendliche bis 21 Jahren und in Ausnahmefällen bis 27 Jahren erweitert. Das Angebot ist offen für alle, unabhängig von Geschlecht, Migrationserfahrung und Suchtmittelkonsum. Erreicht werden sollen Kinder und Jugendliche, die sich weitestgehend von einer oder mehreren sozialen Instanzen wie Familie, Jugendhilfe, Schule und Ausbildung abgewendet haben oder eine besondere Gefährdung bezüglich einer künftigen Abwendung aus diesen Instanzen aufweisen.

Konflikte im Elternhaus und in der Schule gehören zu den Standardproblematiken, die allerdings ein stärkeres Konfliktpotential aufweisen als dies in der Adoleszenz üblich ist. Teilweise lassen sich die Kinder und Jugendlichen nur noch selten zu Hause blicken und übernachten auch ohne Absprache mit den Eltern/ Sorgeberechtigten bei Freunden, Bekannten oder Notschlafstellen. Gehen sie der Prostitution nach, übernachten sie oft für einen längeren Zeitraum bei Freiern. Je verfestigter die Staßenkarriere ist, desto häufiger wird der Lebensunterhalt durch Diebstahl, Hehlerei, Dealen, Schnorren oder Prostitution gesichert.

Schulbesuche finden unregelmäßig oder gar nicht mehr statt. Immer wieder ist festzustellen, dass es sich häufig um Kinder und Jugendliche handelt, deren Eltern keinerlei Erziehungsaufgaben mehr wahrnehmen oder mit den Besonderheiten ihres Kindes überfordert sind und Hilfe zur Erziehung benötigen. Viele Kinder und Jugendliche kommen aus Familien in denen Suchterkrankungen jeglicher Art ein fester Bestandteil des Familienalltags sind.

Bis auf einen verschwindend kleinen Teil haben fast alle Erfahrungen mit den legalen Suchtmitteln Alkohol und Nikotin und der illegalen Droge Cannabis. Darüber hinaus zeigen sie eine extrem hohe Experimentierfreudigkeit und Risikobereitschaft im Umgang mit Suchtmitteln aller Art.
Einige von ihnen haben einen polytoxikomanen Suchtmittelgebrauch und stehen im Kontakt mit der Szene der Spritzgiftabhängigen. Kinder und Jugendliche, die Gebraucher von Spritzgift sind und ihren Lebensmittelpunkt auf die Straße verlegt haben oder auf den Weg dorthin sind, befinden sich häufig in einem gesundheitlich bedenklichen Zustand.

Ein großer Teil der Zielgruppe hat bereits Kontakt mit der Justiz und der Polizei. Laufende Strafverfahren, abgeschlossene Strafverfahren und Konflikte mit der Polizei betreffen sie selbst oder ihren Freundeskreis. Die Biografien derer, die ihren Lebensmittelpunkt bereits auf die Straße verlegt haben weisen häufig Heimkarrieren auf.

Ziele
Die wesentlichen Ziele von Roadrunner:

Angebote
Roadrunner bietet Lebensqualität sichernde Hilfeangebote, mobile Beratungen, bedarfsorientierte Sprechstunden in Einrichtungen der Jugendhilfe und Schule sowie freizeitpädagogische Möglichkeiten. Kinder und Jugendliche können das Roadrunnermobil als Treffpunkt, Spiel- und Freizeitangebot oder auch als Ruhepunkt nutzen.
Im Roadrunnermobil werden folgende Angebote vorgehalten:

Kontakt
Birgit Pannenbecker
Abteilung Hilfen für Kinder und Jugendliche

Hoffnungstraße 24, 45127 Essen
Telefon:  0201 / 86 03 - 0 Servicenummer
Telefax:  0201 / 86 03 - 400
www.suchthilfe-direkt.de

(roterkeil Bottrop, November 2007)

30.07.2008:
roterkeil finanziert Notruftelefon im Kreis COE
Quelle:Aktuelles OG Senden
01.07.2008:
Umbau der Webseite
Quelle:Aktuelles OG Senden
17.03.2008:
Spende HJG Simmern
Quelle:Aktuelles OG Senden
15.12.2007:
Konzertlesung mit Ernesto Cardenal und Grupo Sal am 15.02.2008 in der Steverhalle Senden
Quelle:Aktuelles OG Senden
09.11.2007:
20.11. Infoveranstaltung KO-Tropfen in Senden
Quelle:RK Website
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